Nachhaltige Revitalisierung des ehemaligen Schlachthofgeländes

Die Eigentümer und Architekten haben bereits Anfang des Jahres die Ergebnisse ihrer Planungen für die Revitalisierung des 36.000 m² großen Schlachthofgeländes in Wilhelmshaven vorgestellt.

Ein erstes, in Auftrag gegebenes Lärmschutzgutachten ergab, dass eine Riegelbebauung mit einer Minimalhöhe von 10 Metern an der südlichen Grenze und in Verlängerung der vorhandenen Bebauung des städtischen Lagerhauses eine Reduzierung der Emissionen erzielt, die eine, im Schallschatten liegende,
Wohnbebauung möglich macht, da die Grenzwerte hierdurch deutlich unterschritten werden.

Für diese Riegelbebauung ist eine gewerbliche Nutzung vorgesehen.

An der nördlichen Grenze des Plangebietes sollen 48 Townhouses in 6 Hausgruppen zu je 8 gereihten Häusern enttehen.

Zwischen beiden Riegeln soll eine Parklandschaft mit Punkthäusern unterschiedlicher Größe und Höhe entwickelt werden, die eine Verzahnung aus Gewerbeeinheiten und Wohnen auf allen Ebenen anbietet. Die Punkthäuser werden Platz bieten für studentisches Wohnen, ebenso wie für junge
und jung gebliebene Singles, Paare und Familien, aber auch für junge Unternehmen, die Wilhelmshaven längst als Chance begriffen haben, und ihre Arbeit neuen Technologien, der Energiewende und dem Klimaschutz widmen.

Eine Verzahnung mit den regionalen Hochschulen, den Wirtschaftsverbänden und der Wirtschaftsförderung soll bereits früh in die Planungsprozesse einfließen.

Die beiden Baudenkmäler des Schlachthofes bleiben erhalten, werden aufwendig saniert und in die sich entwickelnde Parklandschaft integriert.

Die Neubauten entstehen in nachhaltiger Bauweise als Energieeffizienzhäuser. Es sollen Recyclingklinker und nachwachsende Bau- und Dämmstoffe eingesetzt werden. Für das Quartier wird ein Gesamtenergiekonzept
entwickelt mit dem Ziel erneuerbare Energien zu fördern und zu nutzen und den Einsatz fossiler Energien zu vermeiden.


Eine Lösung von IntelligentMobiles