Preußen-Palais Dobbenviertel Oldenburg


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Preußen-Palais Dobbenviertel Oldenburg

Preußische Gesandtschaft Oldenburg - Revitalisierung eines Einzeldenkmals


Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) unterstützt die Wiederherstellung

des bauzeitlichen Erscheinungsbildes der Malereien im Eingangsbereich der

Preußischen Gesandtschaft in Oldenburg mit 20.000 Euro. Den dazugehörigen

symbolischen Fördervertrag überbringt Dörte Lossin, Ortskuratorin Oldenburg der

DSD, im Beisein von Udo Spähn von Lotto Niedersachsen anlässlich eines Presse-

und Fototermins vor Ort am Freitag, den 19. Januar 2018 um 11.00 Uhr an die

Denkmaleigentümer Swea und Nicolas von Mende.


Gebaut wurde das von 1906 bis 1918 als Sitz der Preußischen Gesandtschaft

genutzte herrschaftliche Wohnhaus in der Bismarckstraße 13 von dem

Architekten und Hofbaumeister Gerhard Schnitger. Den Bauauftrag für den

zweigeschossigen Sichtziegelbau mit Mansarddach, Eckrisalit und einem in die

südöstliche Ecksituation integrierten, dreigeschossigen Turm mit Kegeldach 1885

erteilte Freiherr Baron von Friesen mit seiner Frau Florence Amelie Friesen.


Das Haus wird heute zu Bürozwecken genutzt. Findige Lösungen ermöglichten

den Erhalt und das erneute Sichtbarmachen der denkmalgeschützten Substanz.

So entstand ein gelungenes Zusammenspiel von historisch und modern. Den

Abschluss der denkmalgerechten Sanierung markiert die Wiederherstellung des

Eingangsvestibüls in seiner ursprünglichen Farbigkeit. Wo ornamentale Bereiche

gefunden werden, werden sie wieder freigelegt.


Die Restaurierung des Hauses ist ein gelungenes Beispiel für die Nutzung eines

historistischen Gebäudes für eine moderne Büro- und Agenturnutzung. Die

Preußische Gesandtschaft ist eines von über 380 Objekten, die die private

Denkmalschutzstiftung dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der

Rentenlotterie von Lotto, allein in Niedersachsen fördern konnte.


Fotos: Johanna Gnoss, www.atelier-jk.com

Modellbau: Christina Jung + Marina Eichhorst, JAP Architekten